Warum wir den Menschen beim datengetriebenen Recruiting nicht vergessen dürfen

Letzte Woche waren wir als Referenten und Impulsgeber eingeladen zum ThAFF Praxisaustausch. Mit 150 Personalmarketing Interessierten, die sich angemeldet hatten, haben wir nach Angaben der Thüringer Agentur für Fachkräfteentwicklung den Anmelderekord knacken können.

Thema des Vormittags war Recruiting über soziale Medien. Ein Gebiet, das natürlich schnell sehr technisch wird. In der Retrospektive ist auffällig gewesen, dass viele der Teilnehmenden vor Allem bemerkt haben, dass wir bei unseren Ausführungen den Hauptaugenmerk auf die menschliche Seite des Fachgebiets gelenkt haben. Denn was wir bei allen Algorithmen nicht vergessen dürfen, ist, dass auf der anderen Seite des Smartphones ein Mensch sitzt, der vermutlich gerade sehr unzufrieden mit seinem aktuellen Berufsleben ist. Sonst könnten wir ja nicht sein Interesse für eine Stelle gewinnen.

Unsere Aufgabe als Recruiter ist es also in beiden Welten zu bestehen. Einerseits brauchen wir große Empathie und Verständnis. Und auf der anderen Seite ist ein sehr analytisches, technisches Know-How sowie Kreativität notwendig. Kein Wunder also, dass die meisten Personalverantwortlichen, die in Betrieben das Thema HR und Recruiting in Personalunion betreuen, meist stark überfordert sind. Es sind zwei sehr verschiedene Persönlichkeitstypen, die hierfür gebraucht werden.

Das waren nur einige unserer Themen

  • Strategische Grundlagen: Verständnis für die Zielgruppe aufbauen
  • Soziale Netzwerke im Überblick
  • Mit Social Media Content das eigene Arbeitgeberimage stärken
  • Mit Social Media Kampagnen passiv suchende Fachkräfte erreichen
  • Mit Active Sourcing direkt auf potenzielle Kandidaten zugehen

Wir freuen uns jetzt bereits auf unsere nächste öffentliche Veranstaltung. Interessierte können sich auch gern zu unserem Onlineseminar “Mitarbeiter gewinnen. Zusammen wachsen.” anmelden, welches regelmäßig stattfindet.